Willkommen auf der Website der Arztpraxis Schweizer für Positive Psychotherapie Darmstadt

Praxis für Positive Psychotherapie

Monika Schweizer Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Therapeutische Wirkprinzipien

Was ist Positive Psychotherapie?

Positive Psychotherapie ist ein ressourcenorientiertes psychodynamisches Verfahren auf der Grundlage eines humanistischen Menschenbildes, das eine Vielzahl von therapeutischen Methoden integriert.

Was heisst ressourcenorientiert?

Grundlage ist die Überzeugung, dass im Menschen eine Vielzahl von Fähigkeiten vorhanden ist, die verschüttet oder verborgen sind und deshalb nicht wirksam zum Ausdruck kommen und genutzt werden können. Um die Ressourcen aufzuspüren wird der Blick dafür geöffnet, den Menschen in seiner Ganzheit, in seiner körperlichen, psychischen und geistig/spirituellen Dimension wahrzunehmen.

Was ist Psychodynamik?

Grundlage ist die Annahme, dass psychische Abläufe von inneren Kräften (Emotionen, Impulsen, Bedürfnissen, Konflikten) bestimmt werden. Diese Kräfte sind dem Bewusstsein vielfach nicht unmittelbar zugänglich (unbewusst). Ein psychodynamisches Verfahren berücksichtigt, dass Probleme oder Krankheiten aus der Verarbeitung von emotionalen Grundbedürfnissen in der Auseinandersetzung mit inneren Widersprüchen und mit der Aussenwelt entstehen.

Humanismus

orientiert sich an den Interessen, den Werten und der Würde des einzelnen Menschen, mit dem Ziel seine schöpferischen Kräfte zu entfalten. Die wichtigen Fragen des Humanismus sind: Was ist der Mensch? Was ist sein wahres Wesen? Wie kann der Mensch dem Menschen ein Mensch sein?

Therapeutische Methoden

Im Mittelpunkt der Therapie steht das therapeutische Gespräch.
Wichtige therapeutische Methoden sind imaginative, hypnotherapeutische, körpertherapeutische und Entspannungsverfahren, sowie die Vermittlung einer Haltung der Achtsamkeit. Elemente aus Yoga und Meditation sowie kreative Techniken kommen individuell zum Einsatz.
Im Rahmen einer Einzeltherapie können gegebenenfalls Partner oder Angehörige mit einbezogen werden.
In Einzelfällen kann eine medikamentöse Behandlung die Psychotherapie unterstützen.

Therapeutisch wirksam werden kann…

  • gemeinsam mit der Therapeutin sich selbst in den Blick nehmen und sich Zeit widmen.
  • sich selbst und die Umwelt achtsam wahrnehmen.
  • erstarrte Emotionen in Fluss bringen und diese konstruktiv nutzen.
  • bisher Vermiedenes, Schmerzliches, bei sich selbst Abgelehntes zulassen können.
  • über die Arbeit mit dem Körper, einen Zugang zum emotionalen Erleben schaffen, das rein gesprächsorientierten Verfahren verschlossen bleibt.
  • unvereinbar Scheinendes in Verbindung bringen und integrieren können.
  • um Verluste trauern.
  • sich in sozialen Bezügen erfahren.
  • Offenheit, Grenzen setzen und Konfliktfähigkeit erproben.
  • eigenen inneren Impulsen vertrauen.
  • zu Selbstakzeptanz kommen.
  • eine Balance im Leben anstreben.

Alles Wirkliche
bedeutet Begegnung.

Martin Buber